Dienstag, 13. August 2013

In stiller Trauer

Und wieder einmal lehrt mich das Leben, wie wichtig es ist, jeden einzelnen Tag bewusst zu leben.
Denn...
So schnell kann es vorbei sein.
Ich kann es selbst noch gar nicht richtig fassen.
Ich trauere um einen Menschen, den es zwar noch nicht lange in meinem Leben gibt, der dennoch Spuren hinterließ...
ich danke dir für...

- das Wissen, dass man jederzeit das Beste von seinem Leben fordern darf
- dass man jeden noch so grauen Tag auch fröhlich beginnen kann
- dass es sich lohnt, offen auf jeden Menschen zuzugehen
- dass dich jede noch so kurze Reise verändern kann
- dass das Leben einfach lebenswert ist - mit all seinen Facetten

und noch so vieles mehr...



Und denke ja nicht, dass ich unsere Wette vergesse, denn ich werde sie gewinnen! Weil ich weiß, dass dir das gefallen hätte.

Mit diesen Worten nehme ich Abschied von dir und hoffe, dass du auch da, wo du jetzt bist als der Mensch geschätzt wirst, als den ich dich kennenlernen durfte!

Sonntag, 11. August 2013

Loslassen.


Ich höre damit auf, mich zu sehr um die Kontrolle der Dinge zu bemühen.
Es ist nicht meine Aufgabe, Menschen, Ereignisse, Umstände oder das Leben kontrollieren zu wollen. In der Vergangenheit fiel es mir schwer, dem Leben zu vertrauen und die Dinge einfach ihren Lauf nehmen zu lassen.
Jetzt kann ich es.
So, wie sich das Leben entfaltet, ist es gut. Ich lasse es geschehen. Es ist befreiend, heute nicht zwingend zu wissen, was morgen sein wird. Und das Gute an der Sache: Ich muss es auch nicht. Ich glaube fest daran, dass alles so kommen wird, wie es kommen muss. Und hat man das einmal begriffen und für sich akzeptiert, lebt es sich so befreiend und glücklich! Ich genieße das Hier und Jetzt in vollen Zügen!
Wieder eine Erkenntnis, für die ich sehr dankbar bin!

Freitag, 9. August 2013

Es wird sich wohl nie ändern...

Es gibt Momente im Leben, die können noch so lange her sein, man vergisst sie nie...
Ich war in der Grundschule. Meine beste Freundin und ich liefen von der Schule nach Hause und sie sagte zu mir: "Ich bin verliebt! In Angelo von der Kelly Family!“
„Hm, ok" ,dachte ich mir, „aber wer ist das?“ Da zeigte sie mir ein Foto und da war es auch um mich geschehen. Die blonden langen Haare, da konnte man ja auch schlecht anders. Und so begann alles. Die Musik begleitete mich durch die Jahre. 

http://www.abendzeitung-muenchen.de/media.facebook.82a35b25-92f4-4ac1-a51c-b3e5ca9ca093.normalized.jpg
[Quelle: http://www.abendzeitung-muenchen.de/media.facebook.82a35b25-92f4-4ac1-a51c-b3e5ca9ca093.normalized.jpg

Und als viele der damaligen Fans schon irgendwann gar nichts mehr von den Kellys wissen wollten, da machte ich eine zweite Entdeckung: Die Kellys sind erwachsen geworden. Und ihre Musik mit ihnen. Haare ab und ein gänzlich neuer Stil, der sich wirklich hören lassen kann. Musik mit Niveau, Texte, die eine Botschaft haben, nicht-kommerzielle Musik mit Gefühl und einem über Jahre entwickelten und gereiftem musikalischen Können. Mir gefallen diese Lieder. Auch heute noch. Immer wieder habe ich Phasen, wo ich die CDs laut in meinem Auto höre und denke: Das, was dort gesungen wird, hat so viel Tragkraft, davon könnten sich einige sogenannte Künstler heutzutage eine große Scheibe abschneiden. Texte, die persönlich sind und unter die Haut gehen.

http://userserve-ak.last.fm/serve/_/390633/The%2BKelly%2BFamily.jpg
[Quelle: http://userserve-ak.last.fm/serve/_/390633/The%2BKelly%2BFamily.jpg]

Eines der Lieder, was mir zur Zeit nicht mehr aus dem Kopf geht, ist „New Morals“ von Angelo. Ja richtig, der mit den blonden langen Haaren. Aber aus dem damaligen Rauscheengel ist ein erwachsener Mann geworden, der zur richtigen Zeit die richtigen Fragen stellt...




Some of our doctors I think are acting odd
Cause cloning humans I do believe is playing god
I can't believe what's happening with the animals
What good is mass production if now we have mad cow desease
Please no more, please stop all these wars

Refrain:
The human race is committing suicide
Everyone of us is playing a little part
There's a real bad disease spreading worldwide
If it doesn't infect you physically
It will creep into your heart, creep into your heart

How can a state execute a person
In the name of justice but justice isn't done with murder
Modern society isn't based on family
Without foundation we turn into a hopeless generation
Please no more, please stop all these wars

Refrain

Wouldn't it be nice if we would be like children
Playing soccer all day and building crazy treehouses
Please no more I'm begging you to stop
All these wars

Refrain

The new morals nowadays
Yeah they're pretty crazy
I hope they will change
Cause otherwise otherwise I'm out of here

Dienstag, 6. August 2013

Spiel das Lied deines Lebens

"Ein menschliches Leben besteht aus drei Geburten: Deine physische Ankunft ist lediglich die Eintrittskarte zum Spiel. Deine zweite Geburt findet statt, wenn du erkennst, wofür du wirklich lebst. Erst jetzt ist das Spiel eröffnet. Nun stehst du vor der ultimativen Herausforderung: Deine Werte so authentisch wie möglich umzusetzen. [...] Die dritte Geburt ist die wohl größte Herausforderung, denn sie ist wie ein Weckruf. Sie katapultiert uns in ein Leben voller Abenteuer, Hindernisse, Stolperfallen und intensiven Begegnungen. Wundervolle Phasen wechseln sich ab mit mitunter schmerzhaften Erkenntnissen. Denn wer seinem Herzensruf und seiner Bestimmung folgt, versucht nicht länger, jemand anders zu sein, und wird nur noch dann Kompromisse eingehen, wenn er sie vor sich selbst verantworten kann.
Erwachen ins Leben kennt kein Alter, keine Krankheit, keine Behinderung. [...] Schon ein einziger Moment in wirklicher, innerer Freiheit kann die Ketten der Vergangenheit für immer sprengen. Finde heraus, was für ein Instrument des Lebens du bist und welche Musik du besonders gut spielen kannst. Deine eigene Melodie!" [Happinez, 39]


Diesen Weckruf zu hören ist das bisher größte Geschenk meines Lebens. Wie dankbar bin ich für diese Erkenntnis, auch wenn der Weg bis zu diesem Ruf sehr qualvoll gewesen ist. Zweifel, Angst, Depression, Trauer, Wut und Hilflosigkeit waren mein Begleiter. Und dann: die dritte Geburt. Seitdem ist mein Leben ein einziges Abenteuer, ein Feuerwerk voller echter und wahrer Gefühle. Momente gewinnen an Intensität, Menschen sind einem augenblicklich näher, das Leben pulsiert und fühlt sich so unglaublich gut an. Natürlich gibt es auch schmerzhafte Momente, Erinnerungen an schlechte Zeiten und Hindernisse auf dem Weg zu sich selbst. Aber man entwickelt den Mut, nur noch die Dinge in sein Leben zu lassen, die gut für einen sind und alles andere aus der Distanz zu betrachten. Dass man jahrelang anders gedacht und gehandelt hat, ist plötzlich kein Grund mehr dafür, die Dinge nicht zu ändern. Denn dafür ist es (zum Glück) nie zu spät.
 Denn wie Christian Morgenstern in einem Zitat sagt:

"Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los und tausend Möglichkeiten laden zum neuen Leben ein."


Montag, 5. August 2013

Meine Projekte

Ich liebe es morgens mit dem Wissen aufzuwachen, dass eine spannende Aufgabe auf mich wartet. 
Ich liebe es, neue Dinge auszuprobieren und zu lernen.
Ich liebe es, zu sehen, wie etwas entsteht und sich verändert.
Ich liebe es, am Abend zerschlagen und müde zu sein, sich in den Sessel zu setzen und zu denken:
Was ein produktiver Tag!

Und genau aus diesen Gründen habe ich eine Reihe von Projekten, die ich jetzt in der Ferienzeit angehen werde und teilweise auch schon in Angriff genommen habe...
Es folgt ein kleiner Auszug:

Einrad entrosten, Reifen reparieren und gucken, 
was vom Talent noch übrig geblieben ist



Meinen Garten durch einen kleinen Teich verschönern
Einen Heilkräutergarten anlegen
 und etwas über natürliche Medizin lernen
Meine "alte" neu entdeckte Leidenschaft: Islandpferde reiten

Ostfriesland noch besser kennenlernen

 

“Wenn du deinen Weg durchs Leben machst, wirst du Freude daran haben, neue Herausforderungen anzunehmen.”



Sonntag, 4. August 2013

Gebt Kindern Wurzel und Flügel

Heute war die Taufe meines Patenkindes. 
Anlässlich dieser Taufe habe ich ihm einen Taufspruch geschrieben, der von dem berühmten Goethe Zitat inspiriert wurde.


Ich wünsche dir Wurzeln an einem Ort, an dem du dich sicher und geborgen fühlst. Einen Ort, der dir Kraft und Halt gibt – ein Zuhause.

Ich wünsche dir Flügel für das Hinaus ins Leben, Mut und Abenteuerlust und natürlich Freiheit. Die Welt erforschen, Erfahrungen machen, Menschen kennenlernen – dich entdecken.

Ich wünsche dir, dass du einen Ort findest, an dem du gerne deine Wurzeln bildest und ich wünsche dir, dass dir Flügel wachsen und du Fliegen lernen wirst.

Ich möchte dich gern auf deinem Weg begleiten.


Samstag, 3. August 2013

Achtsam durch den Tag

Achtsamkeit. Dieses Wort habe ich zwar schon oft gehört, habe ihm bis jetzt jedoch nie große Beachtung geschenkt. Doch es ist der Schlüssel zu so vielem...Denn laut Jan Chozen Bays, einer Frau, sie sich sehr lange und eingehend mit diesem Thema befasst hat, führt das bewusste Leben von Achtsamkeit zu einem wachen, entspannten, glücklichem Leben, welches sich im Gleichgewicht befindet. Doch zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, wie Achtsamkeit überhaupt definiert wird:



Achtsamkeit bedeutet, dem, was um Sie herum und in Ihnen geschieht – in ihrem Körper, Herzen und Geist - , bewusst die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Achtsamkeit ist Aufmerksamkeit ohne Kritik und ohne Urteil.

[Jan Chozen Bays]





Achtsamkeit muss Teil des Alltags werden. Es ist etwas, was lange und intensiv erlernt werden muss. Oft neigen wir dazu, „geistig auszuchecken“. Das kennt jeder: Man fährt Auto und kommt am Ziel an und stellt fest, dass man sich an den Weg bewusst gar nicht mehr erinnern kann. Oder man befindet sich in einer unangenehmen Situation und flüchtet sich geistig an einen schöneren Ort. Was daran schlimm ist? Verbringt man die Zeit, in der der Körper eine Sache tut, während der Geist woanders Ferien macht, bedeutet dies, dass man für einen guten Teil seines Lebens nicht präsent ist. Und sind wir nicht präsent, dann haben wir ein permanentes Gefühl des Unbefriedigtseins.

Buddha sagt, dass der Geist ist wie ein junger Elefant, der geschult und gezähmt werden muss. Ein junger Elefant hat viel Energie, mit der er sich selbst und anderen schaden kann. Deswegen muss er lange Zeit an einen Pflock gebunden werden, um zu lernen, dass Stillstehen und sich Konzentrieren die bessere Variante sind. Dass er so Energie sparen kann, die er an anderer Stelle viel besser und sinnvoller gebrauchen und nutzen kann. So ist es auch mit dem Geist. Durch 53 kleine Übungen, die sich in den Alltag integrieren lassen, können wir unseren Geist trainieren; ihn „anpflocken“. Und dass alles mit dem Ziel, im Frieden mit sich und der Welt zu sein, körperlich und geistig zu gesunden und durch einen gestärkten Geist den Herausforderungen des Lebens nicht nur standzuhalten, sondern ihnen mit Abenteuerlust entgegenzublicken. 
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Mittlerweile befinde ich mich in der dritten Woche der Achtsamkeitsübungen und werde in einem anderen Post darüber ausführlicher berichten. Wer das ganze auch einmal ausprobieren möchte, dem lege ich das Buch:

„Achtsam durch den Tag – 53 federleichte Übungen zur Schulung der Achtsamkeit“ von Jan Chozen Bays ans Herz. 
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