Sonntag, 16. März 2014

Nur mal so.

Heute keine großen Worte oder Zitate.
Sondern einfach nur einen kurzen Einblick in mein Leben gerade.
Denn es geht mir gut. 
Sehr gut sogar.
Und will euch daran teilhaben lassen...

Aktuell verbringe ich viel Zeit damit...

den Frühling zu genießen...

An meinem Lieblingsplatz sitzen
Sport in der Sonne am See
Im Park sitzen und die Aussicht genießen
Ein Meer von Osterglocken vor unserem Haus

zu lesen...

Lesen in den ersten Sonnenstrahlen auf meiner Terrasse
"Neue" Bücher vom Bücherflohmarkt


Philosophische Zeitschriften

Sport zu treiben...
Krafttraining zu machen
Natürlich mit Klettern...direkt bei mir vor der Haustür!
 
Hand- und Fingerkraft trainieren fürs Klettern
Laufen um den Stausee




Donnerstag, 6. März 2014

Klettern.

Der beste Bergsteiger ist derjenige, der den meisten Spaß hat.
[Alex Lowe]

Wie wahr!
Neben dem Bouldern habe ich nun das Glück, dass noch eine zweite große Leidenschaft in mein Leben getreten ist. 
Das Klettern.


 

Was mir daran so gefällt?
Das fallen mir viele Dinge ein...
Zum einen liebe ich die Herausforderung. 
Und suche danach. Dass diese mir nun auch hier begegnet, kommt mir natürlich sehr entgegen.
Vor einer Höhe zu stehen und sich zu überlegen, wie man das Ganze am besten angeht und ob man es schafft.
Der Blick geht nach oben und dann ist da dieses Gefühl:
Ja, ich will da hoch!
Dann hat mich mein Ehrgeiz gepackt und der ist sehr hartnäckig.

 

Dann ist Klettern ein Sport, der nicht nur den Körper, sondern auch den Geist fordert. 
Wie
mache ich den nächten Tritt, wohin greife ich, wie bewege ich meinen Körper? 
All das muss logisch durchdacht werden und kostet nebenbei noch eine Menge Kraft.

Denn Klettern in der freien Natur ist wohl das Größte. 
Generell liebe ich es den ganzen Tag draussen im Freien zu sein und die Ruhe zu genießen. 
Ich bin einfach ein Mensch, der sich am liebsten den ganzen Tag nur in der Natur aufhalten könnte.
Frische Luft, 
freier Kopf, 
nur das Wesentliche im Blick...
Die Landschaft zu bestaunen und einfach mal abzuschalten.
Auch das bietet mir dieser Sport.

Klettern ist viel mehr als nur ein Sport. Draußen sein in der Natur, am Fels, das ist eine Lebenseinstellung.
[David Lama]

 

Und dann ist da noch die Überwindung. 
Sicher, es gibt Momente, in denen man sich fragt:
Was genau tue ich hier eigentlich?!
Denn ungefährlich ist dieser Sport sicherlich nicht.
Aber wenn man dann die eigene Angst am Fuß des Felsens gelassen hat und oben angekommen ist und den Blick schweifen lässt:
Dann hat man nicht nur den Berg, sondern sein eigenes Ich bezwungen.
Und das lässt einen mit jedem Steig mehr und mehr reifen...

Unendlich dankbar bin ich für diesen neuen Bestandteil meines Lebens und ich werde ihn sicher so schnell nicht wieder loslassen.

Ich hoffe auf viele weitere fantastische Tage in der freien Natur mit diesem wunderbaren Sport...


 

Klettere, wenn du willst, aber vergiss nicht, dass Mut und Kraft ohne Besonnenheit wertlos sind und ein kurzer leichtsinniger Augenblick das ganze Lebensglück zerstören kann.
Übereile nichts, achte auf jeden Schritt und habe von Anfang an das Ende im Blick.
Wir, die wir die Berge erklettern, wissen, dass jede Höhe durch geduldige und mühsame Anstrengung gewonnen werden muss. Wir wissen auch, dass ein entschlossener Wille sich den Weg bahnt, und wenn wir zu unseren täglichen Beschäftigungen zurückkehren, so sind wir für den Kampf des Lebens besser gerüstet und schöpfen aus der Erinnerung neue Kraft und Lebensfreudigkeit.
[Edward Whymper]
 

Samstag, 15. Februar 2014

Ernährung.

Heute geht es um ein Thema, welches für mich in der letzten Zeit eine große Bedeutung bekommen hat-
meine Ernährung.
Und nicht, weil ich abnehmen möchte, sondern weil ich finde, dass man sich schon damit befassen sollte, was man da eigentlich alles so zu sich nimmt.
Also habe ich mich ausführlich mit diesem Thema befasst.
Und einige von meinen Lieblingszutaten stelle ich euch nun vor:

Quinoa:
wird auch Inkareis oder Spinatreis genannt. Quinoa ist ein stark mineralstoffreiches Gewächs und ich verwende zum Kochen oft nur die Samen. Der Gehalt an Eiweiß und einigen Mineralien (besonders Magnesium und Eisen) übertrifft sogar den gängiger Getreidearten. 
Am liebsten mache ich mir aus Quinoa und Haferflocken und einigen anderen leckeren Zutaten mein Müsli zum Frühstück selbst. Denn leider ist in sehr vielen Müslis, die man so kaufen kann, extrem viel Zucker enthalten. Quinoa könnt ihr z.B. im Reformhaus oder bei DM kaufen.

 

Avocado:
Bis vor kurzem habe ich mich an dieses Gemüse nicht herangetraut. Irgendwie hat es mich abgeschreckt. 
Doch dann habe ich in jedem Blog, der sich mit gesunder Ernährung befasst, von Avocados gehört.
Das, was ich über sie im Kopf hatte, war nur, dass sie sehr fetthaltig sind. Dass dieses Fett der Avocado aber ein sehr gesundes und gutes Fett ist, war mir bis dahin gar nicht so klar. 
Also habe ich mich auch mal herangetraut und sie als Brotaufstrich zusammen mit Tomaten und Pfeffer versucht. 
Seitdem bin ich süchtig!

 

Chia-Samen:
Diese Samen stammen vorwiegend aus Mexiko. Dort werden sie kommerziell angebaut, da sie einen sehr hohen Anteil an 
Omega-3-Fettsäuren, Proteinen, Vitaminen, Antioxidantien und Mineralien aufweisen.
Mischt man diese Samen mit Milch oder anderen Flüssigkeiten, dann quellen sie auf und man kann z.B. Pudding aus ihnen machen. 
Chia-Samen geben viel Kraft, machen lange satt, haben viel Omega-Fettsäuren, Calcium und Eisen und sollen zudem auch noch der beste Antioxidantien-Lieferant sein.
Selbst wenn nur die Hälfte von dem stimmt, ich bin jetzt schon überzeugt! Weil ein Chia-Samenpudding einfach nur gut schmeckt!
(Ich bereite ihn mit zuckerfreiem Kakaopulver, Milch und Agavendicksaft zu).



Matcha-Tee:
Matcha bezeichnet eine besondere Sorte japanischen Grüntees und bedeutet auf japanisch gemahlener Tee. Es handelt sich also um einen Tee, der zu Pulver vermahlen wurde und entweder auf bestimmte Weise in heissem Wasser aufgegossen wird oder mit einzigartigem Geschmack in andere Lebensmittel, wie z.B. Eis, Kuchen, Milch, Shakes etc., gemischt werden kann. Diese Teesorte wird nicht nur auf besondere Art hergestellt, sie besitzt auch eine außergewöhnlich hohe gesundheitliche Wirkung.
Mich überzeugt dieser Tee, weil er nicht nur sehr gesund ist, sondern auch, weil er eine gute Alternative zum Kaffee ist. Denn Matcha-Tee macht wach und aktiv. Aber dieser Effekt hält länger vor, als das beim Koffein der Fall ist. Man kann sich lange Zeit gut konzentrieren. Nicht umsonst wird dieser Tee auch "grüner Espresso" genannt.



Für mich ist es besonders wichtig, dass man bei seiner Ernährung die richtige Balance findet. 
Es kann nie richtig sein, sich immer alles zu verbieten. Auch ich tue das nicht. Sich ab und an auch mal was wirklich Ungesundes zu gönnen, macht dann auch gleich viel mehr Spaß, wenn es eben nur gelegentlich der Fall ist.
Aber dennoch haben viele gesunde Lebensmittel den Platz in meiner Ernährung gefunden und sind auch nicht mehr aus ihr wegzudenken. 
Und es ist nicht nur eine hohle Phrase, dass man sich mit einer gesunden Ernährung einfach besser fühlt! 

[Smoothie aus Spinat, Kiwi und Apfel]
 
[Rucolasalat mit Parmesan und Vollkornbrot mit Ziegenkäse und Pilzen]

[Frühstück: Kaffee, Grapefruitsaft, Wasser mit Zitrone und selbstgemachtes Müsli]

Montag, 10. Februar 2014

Ausprobieren.

"Wer nie einen Fehler beging, hat nie etwas Neues ausprobiert."
 [Albert Einstein]

Nur wenn wir Dinge ausprobieren, sind wir dazu in der Lage, sie auch zu bewerten...
Am Anfang traut man es sich vielleicht nicht zu.
Zu groß die Angst, es vielleicht nicht zu können oder sich zu blamieren.
Lange Zeit habe ich aus diesen Gründen Dinge erst gar nicht versucht. 
Immer wollte ich direkt von Anfang an alles perfekt können.

Stolz wie Oskar! Mein erstes Nähprojekt: Ein Kirschkernkissen in Dinoform für meinen kleinen Neffen Mika zu seinem ersten Geburtstag!



Aber nur wenn man sich auch zugesteht, dass man Dinge nicht von Anfang an perfekt können kann und sich auch Fehler zugesteht, kann man wachsen.
Und lernen.
Und das Wichtigste: wieder ein Stück von sich selbst kennenlernen!


"In 20 Jahren wirst Du dich mehr ärgern über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast. Also wirf die Leinen und segle fort aus deinem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln. Forsche. Träume. Entdecke."
[Mark Twain]

Montag, 27. Januar 2014

Alltagsblues.

Der Alltag.
Wie schnell und erbarmungslos hat er einen gepackt. 
Und lässt leider oft auch gar nicht so leicht wieder los.

Ich merke jedes Mal, wie unzufrieden ich werde, wenn ich in den alten Trott verfalle.
Und wie unglaublich müde ich dann bin.
Wenn ich Stress habe, dann wird der Alltag oft schwer und grau.
 

Grauer Alltag 2 by Pearl-Katze

Dann brauche ich meine kleinen Inseln, auf die ich mich flüchten kann.
Das müssen nicht immer unbedingt große Aktionen sein.
Manchmal reicht es auch schon, sich einfach mal Zeit für ein schönes Essen zu nehmen.
Oder, wie ich es in der letzten Zeit oft mache, im Dunkeln mit guter Musik auf den Ohren eine Runde Laufen zu gehen.

Doch eine meiner liebsten Beschäftigungen, denen ich nun schon etwas länger nachgehe, ist das Bouldern.
Bouldern ist Klettern ohne Seil und Gurt an Fels- oder künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhe.
Bei nichts bekomme ich den Kopf so frei wie davon...
man kann es sich auch gar nicht erlauben, dabei unkonzentriert zu sein oder den Kopf woanders zu haben. Danach eine Runde in die Sauna, ein gutes Essen und das Ganze am besten mit ein paar Freunden zusammen. 
Wunderbar!



Eine neue Leidenschaft, die ich für mich entdeckt habe. 
Die mich fordert und die mich einfach unglaublich reizt.

Und ja, ich träume schon davon, im Sommer auf eine Insel zu fliegen und dort an der Küste bouldern zu gehen. Das wäre für mich ein perfekter Urlaub.

 http://www.klettern.de/sixcms/media.php/6/ToniLamprechtPontas2%2523.jpg

Sportliche Herausforderungen, 
Adrenalin, 
an seine Grenzen gehen, 
Sonne, 
atemberaubende Landschaften und abends dann den Sonnenuntergang bei einem guten Essen und einem Wein genießen...

 http://fotos00.mallorcazeitung.es/fotos/noticias/318x200/2010-07-14_IMG_2010-07-14_18:11:44_34.jpg

Mal sehen, ob sich das realisieren lässt!

Montag, 20. Januar 2014

Wie bitte?

Sei dankbar für die Höhen, aber vor allem die Tiefen des Lebens!

Wie bitte?
Ich soll dankbar dafür sein, dass das Leben auch viele schlechte Gesichter hat?
Lange Zeit habe ich diesen Satz wohl nicht verstanden. Ich habe ihn und seine Botschaft komplett abgelehnt.
Ich wollte glücklich sein. Aus aller Kraft. Bedingungslos und dauerhaft.
Und merkte, dass ich es nicht bin. Zumindest nie so richtig. Nicht so, wie ich für mich glücklich sein definierte.
Vollkommen und kompromisslos. 
Oft zog sich das Unglück durch mein Leben wie eine dichte Wolkenwand.

 
Egal, dachte ich mir. Genug philosophisches Wissen war vorhanden, um genau die Glücksdefinition zu finden, die auf meine Situation passte.
Und schon stimmte meine Welt wieder. Dachte ich zumindest.
Bis der große Knall kam.
Alles zusammenbrach.
Um verändert zu entstehen.
Sich langsam zu entwickeln.

Etwas Neues entstand. Ein neues Denken und eine neue Richtung.
Ich lernte, dass man aus den schlechten Zeiten des Lebens einen unglaublichen Profit schlagen kann. Man wächst.
Wenn man es zulässt.



Ja, es klingt vielleicht merkwürdig, aber als ich neulich mit meinen Schülern über das Thema Glück sprach und wir darüber sinnierten, was wir uns wünschen würden, wenn wir drei Wünsche frei hätten, sagte ich zu einem Schüler, der sich dauerhaftes Glück wünschte:
„Ich will gar nicht immer glücklich sein!“

http://joraduesterwald.files.wordpress.com/2013/01/die-gute-fee-sig.jpg%3Fw%3D949

Ich erntete unverständliche Blicke.
„Nein, ich will nicht immer glücklich sein, denn wie kann ich einen Zustand schätzen lernen, wenn ich sein Gegenteil nicht kenne? Wie kann ich Wärme schätzen, wenn ich nicht weiß, wie sich Kälte anfühlt? Wie kann ich den Sommer lieben, wenn ich den Winter nicht kenne? Und genau deswegen ist es genauso wichtig, manchmal unglücklich zu sein, wie glücklich!“

Ich bin dankbar für die schlechten Zeiten in meinem Leben.
Genauso, wie ich dankbar für die guten bin. Die sich gerade häufen.


Ich habe gelernt, danke dafür zu sagen, wie die Dinge sind.
Denn sie sind es aus einem bestimmten Grund.
Den ich nicht immer sofort erkenne.
Doch ich kann mir sicher sein, dass sie ihre Berechtigung haben.

Samstag, 11. Januar 2014

Stop.

Erinnern. 
Innehalten. 
Nachdenken und konzentrieren.
Sortieren und den Fokus nicht verlieren.

 

Eine ziemlich turbulente und nervenaufreibende Zeit liegt hinter mir.
Aufregende und neue Dinge sind passiert, die mein Leben verändert haben.
Und es immer noch tun.
Doch muss ich aufpassen, den Weg nicht aus den Augen zu verlieren, auf dem ich nun schon eine Weile gehe. 

 
Denn wenn sich Lebenssituationen ändern, und sei das auch zum Positiven, dann neigt man dazu, sich mit zu verändern.
Was gut ist.
Nur darf man sich selbst auf dem Weg nicht vergessen.



So turbulent der Januar mit einem gefühlschaotischen Silvester begann, so entwickelt er sich gerade weiter. 
Und das bedeutet für mich ganz klar:
Immer mal wieder innehalten und gucken, was für mich gerade wichtig ist.
Sich immer wieder eine Auszeit gönnen und sich auf das Wesentliche konzentrieren. 


Und das Neue mit auf den Weg nehmen, den man gerade geht.
Denn das macht den Weg nicht nur interessanter, sondern er lässt sich so stellenweise auch viel leichter zurücklegen.