Er ist wieder da. Nicht, dass er jemals
richtig weg gewesen wäre.
Aber eben fast.
Und nun, nach all dem Warten ist er
wieder da...
von wem ich rede?
Von dem Sänger, dem ich in meinem
Leben, so kitschig und poetisch sich das zugegebenermaßen auch
anhören mag, einiges zu verdanken habe.
Nicht nur eine tolle Kindheit mit
schöner Musik und vielen Konzerten.
Auch nach dem allgemeinen Hype um ihn
habe ich ihn weiter verfolgt.
Sein tief theologisch geprägtes Album
hat auch bei mir in Bezug auf meinen Glauben so einiges bewegt.
Ich
würde sogar so weit gehen zu sagen, dass er mit einer der Gründe
war, warum ich Theologie und Philosophie studiert habe. Und dass
nicht, weil er das auch getan hat.
Von wem ich rede?
Von Paddy Kelly natürlich. Oder wie er
sich heute nennt: Michael Patrick Kelly.
Ja, er ist erwachsen
geworden. Nicht mehr viel ist von dem damaligen langhaarigen
Teeniestar geblieben, der mit Schmalzstimme „An Angel“ gesungen
hat.
Ja, ich weiß: „Du warst Kelly Fan?!“
Noch schlimmer: „Du bist Kelly Fan!?“
Ach du meine Güte.
Ganz
ehrlich? Ich hatte noch nie, wirklich nie ein Problem damit, dazu zu
stehen. Nicht in der Grundschule, nicht auf dem Gymnasium (wo ein
Foto von mir mit einem Kelly T-Shirt auf einem Sportfestfoto immer
noch für Gelächter sorgt), nicht während meiner Abizeit, als
meinen damalige beste Freundin und ich sogar unseren Videorekorder
(!) mit auf Abiabschlussfahrt nahmen, um Kelly-Videos (!) zu gucken,
nicht als ich mein Abizeugnis auf der Bühne begleitet von einem
Paddy-Song abholte und auch jetzt nicht.
Denn wofür auch? Dass ich
Musik mag, die Sinn macht?
Die man nicht auf 1live hört?
Dass ich etwas gut finde, was polarisiert? Ist mir ehrlich gesagt total egal.
Und war es sowieso immer...
Die man nicht auf 1live hört?
Dass ich etwas gut finde, was polarisiert? Ist mir ehrlich gesagt total egal.
Und war es sowieso immer...
Denn als modern, frisch und
tiefgründig, so würde ich seine Musik beschreiben.
Texte, die mich bewegen und mich zum
Nachdenken anregen. In denen ich mich wiederfinde.
Und darüber freue ich mich.
Ungemein.
Und darüber freue ich mich.
Ungemein.
Und man kann sicher sein, dass das
nicht das letzte ist, was ich zu diesem Thema hier sagen werde...